Zurück auf die Schulbank

Wie geht betriebliche Weiterbildung in digital?

Bettina Pfeifer

Kontinuierliches Lernen erwarten wir von uns selbst und von unserem Umfeld im Unternehmen. Zum Glück hat es nicht mehr viel mit der guten alten Schulbank zu tun. Wir nehmen an einem Online Kurs teil, gehen zu einem Barcamp, zu einem Inhouse Seminar oder zu einem externen Anbieter. Persönlich versprechen wir uns davon, weiterzukommen, auf dem aktuellen Stand zu bleiben, mitreden zu können und vor allem unsere Arbeit effektiver und mit mehr Freude zu tun. Aus Sicht eines Unternehmens ist die betriebliche Weiterbildung hoffentlich ein Garant für die Kontinuität bei den Mitarbeiter, für Chancen bei der Einstellung hochqualifizierter Mitarbeiter, für die Reputation des Unternehmens. Sie dient jedoch vor allem der Weiter-Qualifikation der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die mutmaßlich zukünftigen Aufgaben und Änderungen.

Die ideale Weiterbildungsabteilung

Deine Mitarbeiter kommen mit verschiedenen Kursideen und -wünschen zu Dir? Du freust Dich über ihre Lernbereitschaft. Sie haben die Möglichkeit, Karrierepfade zu verfolgen und sich persönlich weiterzuentwickeln. Sie sind hochqualifiziert, arbeiten gerne und haben hohe Ansprüche an die Weiterbildung. Gleichzeitig ergeben sich daraus Fragen. Wer sonst will das lernen? Ist das Thema im betrieblichen Kontext überhaupt vertretbar? Wer zah

lt das? Wie passt das in unser betriebliches Weiterbildungskonzept? Wer bietet diesen Kurs an? Wollen wir auch Online Lernplattformen in unser Weiterbildungsangebot aufnehmen? Wie ist das mit der Qualität der angebotenen Kurse? Wie organisieren wir überhaupt die Weiterbildung in Zeiten von Digitalisierung, Sparkonzepten und immer mehr Bildungs-Auftrag? Mir fallen viele weiter Fragen dazu ein.

Karrierepfade in der Tabellenkalkulation verwalten, macht das Sinn?

Wenn Du die Karrierepfade mit einer Excel Tabelle bearbeitest, dann bist Du vielleicht froh, ganz schön viel davon in Excel abzubilden. Es funktioniert, so wie es aktuell ist. Schön und gut. Wenn was Neues dazukommen soll, setzt Du Dich daran und pflegst es sorgfältig ein. Und hoffst fortan, dass es nicht so schnell wieder zu einer Änderung kommt. Stimmts? Und schon ist Dein Tabellensystem eine potentiell veraltete Arbeitsweise. Sie blockiert Dich nämlich, hindert Dich am Weiterdenken und an weiteren Verbesserungen. Der Arbeitsaufwand für Anpassungen ist enorm hoch, genau so wie das Risiko, etwas bei einer vermeintlich kleinen Änderung falsch zu machen. Für jede eigentlich erforderliche Veränderung am Weiterbildungskonzept hast Du die Bremse "Excel" im Kopf. Auch wenn du noch so gut in Excel bist. Nein, ich rede nicht Excel schlecht. Excel ist ein wunderbares Tool. Für das, wofür es gedacht ist, Tabellenkalkulation, also die Kalkulation von in Tabellen organisierten Zahlen, ist es hervorragend geeignet.  

Einfach digital wachsen mit gut organisierter Weiterbildung

Bisweilen schmerzt es mich zu sehen, wie die Personalentwicklung im Unternehmen organisiert ist. Eine gute Tool-Unterstützung ist nämlich schon mit recht wenig Aufwand zu haben. Mit einem Lern-Modul von Odoo kann die Organisation rund um das Thema Learning & Education stark verbessert werden. Du brauchst dafür nicht SAP oder ein anderes teures Mammutwerk einzuführen. Wie Du trotzdem einige Deiner größten und unübersichtlichsten Excel-Tabellen zur Weiterbildung loswerden kannst, will ich hier darstellen. 

Wie wäre es, wenn Du Karrierepfade anlegen kannst und sie Mitarbeitern zuordnest. Du kannst erkennen, wer welchen Weiterbildungsweg geht und wo er oder sie gerade steht. Du kannst selbstverständlich neue Karrierepfade anlegen, ohne Dein System zu zerschiessen. Du könntest Deine Aufgabe, die betriebliche Weiterbildung, auch jemand anderem anvertrauen und nichts würde kaputt gehen.

Wie wäre es, wenn Du einen weiteren Schulungsanbieter oder gar eine Online-Lern-Plattform in Dein innerbetriebliches Weiterbildungswesen aufnimmst? Ganz ohne dass dabei ein Horror-Movie in Deinem Kopf abläuft.

Konkret heisst das, Du bietest alle aktuellen Weiterbildungsangebote online an. Mitarbeiter können erkennen, welche Kurse für sie empfohlen sind, wie sie ablaufen, wann sie stattfinden und welchen Abschluss sie bieten. Wer in bestimmten Entwicklungsmaßnahmen steckt, kann seine nächsten Bausteine wählen und buchen.  Die Mitarbeiterverantwortlichen können (natürlich nur bei ihren eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern) sehen, wer was absolviert hat oder wann in der nächsten Zukunft die Schulbank drückt. Alle typischen Fragen, die häufig gestellt werden, sind in der FAQs schon beantwortet. Dadurch laufen weniger von den immer gleichen Fragen bei HR auf. Interessiert sich jemand für eine nicht ausgeschriebene Qualifikationsmaßnahme? Dann trägt er oder sie das als Vorschlag ein. Per Umfrage lassen sich neue Angebote schmackhaft machen und ihre Akzeptanz erkennen.

Mitarbeiter einbinden und motivieren

Mitarbeiter sind das Kapital des Unternehmens. Das behaupten wir alle, stehen hinter dieser Aussage. Sie ist so richtig wie sie lapidar ist. Die Mitarbeiter merken sehr genau, wie ernst diese Aussage gemeint ist. Ob ihre eigenen Ideen zur Kapitalvermehrung Anklang finden, umsetzbar sind, die Weiterbildung finanziert und gewürdigt wird. Das hat alles nichts mit dem Tool zur Bildungsorganisation zu tun.  Aber sobald sie merken, die Weiterbildung hat Hand (Konzept) und Fuss (angemessene Organisation mit geeigneter Toolunterstützung), können sie sich besser als Teil des Unternehmenskapitals fühlen. Sie tragen dann vielleicht auch mit größerer intrinsischer Motivation zum Unternehmenserfolg bei. Sei es im universitäten Umfeld, in einem hochdynamischen Fintech-Unternehmen oder in der IT Gesellschaft eines Konzerns.

Wie sieht Dein Bildungs-Reporting aus?

Reine Veranstaltungszahlen sagen nicht viel aus. Besser lassen sich die Fakten in Kategorien aufteilen. Im Dashboard kannst Du die Anzahl der Maßnahmen nach Deinen Kriterien auflisten. So kannst Du beispielsweise Bereiche wie EDV, Leadership, Gesundheitsförderung, Persönlichkeitsentwicklung und fachgruppenspezifische Themen getrennt auswerten. Auch Exportieren ist möglich, auf Knopfdruck. Die Bereiche kannst Du selbst anpassen, ohne dass dazu eine teure Entwicklung angefordert werden muss. Karrierepfade kannst Du neu anlegen, wenn das Bildungskonzept das verlangt. Per Klick hast Du eine Übersicht über den betrieblichen Weiterbildungs-Erfolg für Deinen Jahresbericht.

Wie kommst Du nun zu einer passenden Tool-Lösung?

Viele Bildungsinstitute oder Weiterbildungsabteilungen weltweit nutzen ein Odoo Modul für die Verwaltung ihrer Lehrgänge, Klassen, Trainer, Teilnehmer und Qualifikationsniveaus. Das ist sofort nutzbar und einsatzbereit. Damit ist schon ein Gewinn an Effektivität sicher. Die Feinheiten und individuellen Anpassungen gibt Dein Weiterbildungskonzept vor. Bestätigungsschreiben für die Anmeldung zu einem Lehrgang, Stammdaten, Schulungsbereiche, Zugangsmöglichkeiten und -beschränkungen, Datenübernahmen und Einführungsschulungen, alles das sollte berücksichtigt werden, wenn es darum geht, die passende, angemessene, bezahlbare und zukunftsfähige Lösung in kurzer Zeit einzuführen.  

Da geht noch mehr: Recruiting, Qualifikationen, An- und Abwesenheiten und Projektmanagement

Mit dieser Odoo Lösung kannst Du also Dein Weiterbildungskonzept erheblich besser umsetzen.  Und hast mehr Zeit, Dich mit neuen Themen rund um die Weiterbildung zu beschäftigen. Auch mehr Zeit für die Kommunikation mit denjenigen, für die Du das alles tust: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Glückwunsch, Du bist auf der Digitalisierungsleiter schon weit nach oben gekommen! Doch das ist nicht alles, Odoo kann mehr. Du kannst mit Odoo auch das Recruiting unterstützen oder die An- und Abwesenheiten verwalten. Projektmanagement, Aufgaben und ToDo Listen kann Odoo "nebenbei" auch noch.